Konferenz am 30. April 2016 in Leipzig: Konzeptentwicklung am Flipchart

Druck! Machen. in Dresden. Initiative lädt zum gemeinsamen Austausch ein.

Pressemitteilung, 15 Juni 2016

Am 22.06. lädt die Initiative „Druck! Machen. Für ein anderes Sachsen.“ zum gemeinsamen Austausch von Aktiven und Engagierten in Dresden ein. „Ziel des Treffens ist nicht nur, die Initiative vorzustellen, sondern vor allem das weitere Vorgehen gemeinschaftlich zu diskutieren – denn Sachsen können wir nur gemeinsam ändern“, so die Initiator_innen.

Das Treffen findet am 22.06. um 17 Uhr im StuRa der TU Dresden statt. Eingeladen sind alle Interessierten, Aktiven und Engagierten. Es werden weitere Treffen in Chemnitz und anderen Regionen Sachsens folgen.

Die Initiative hat im Nachgang der Konferenz am 30.04. in Leipzig einen konstruktiven Forderungskatalog vorgelegt, der durch viele Aktive aus verschiedenen Bereichen und aus ganz Sachsen erarbeitet wurde. Dabei entstanden ganz konkrete Maßnahmen für ein weltoffenes, demokratisches und tolerantes Sachsen. „Was fehlt, ist der politische Wille die Forderungen umzusetzen. Sowohl die Unterbringung Zufluchtsuchender als auch die – politische – Bildungsarbeit verlangen dramatische Verbesserungen. Ein weiteres Wegducken, ein Ignorieren und Verharmlosen der Problemlage provoziert nur weitere rassistische Ausschreitungen und Gewalt“, formulieren die Initiator_innen gemeinsam.

„Eineinhalb Jahre Pegida-Hetze, Dauerprotest und Naziterror liegen hinter uns begleitet von medialer Abgestumpftheit und dem wiederholten Einknicken der Landespolitik vor rassistischen Einstellungsmustern. Medien, Öffentlichkeit und Zivilgesellschaft sind des Themas leid. Doch nur weil Sachsen keine bundesweiten Negativschlagzeilen mehr produziert, ist das Problem nicht gelöst. Deshalb müssen wir weiter gemeinsam Druck! Machen. Für Demokratie und Toleranz.“ Die Initiator_innen weiter: „Nicht zuletzt die aktuelle Mitte-Studie zeigt, wie dringend der Handlungsbedarf ist. Fremdenhass, Xenophobie oder Homophobie reichen bis in weite Teile der Bevölkerung. Wir dürfen das nicht dulden und müssen endlich handeln.“


Hinweis: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsradikalen Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind oder treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Weiterhin sind Personen ausgeschlossen, deren Erscheinungsbild, z. B. durch szenetypische Kleidung, auf rassistische, nationalistische, antisemitische Einstellungen hindeutet.

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